Eine Metaanalyse zeigt, dass die Therapie mit mesenchymalen Stammzellen eine mögliche Behandlungsmethode für Diabetes sein kann
Wer hat die Studie durchgeführt und welche Organisationen waren beteiligt?
Autoren: Umm E. Habiba, Nasar Khan, David Lawrence Greene, Khalil Ahmad, Sabiha Shamim und Amna Umer.
Die Forschungsgruppe setzte sich aus Vertretern von R3 Medical Research (USA), dem Pak-American Hospital (Pakistan), R3 Stem Cell (USA), Bello Bio Labs and Therapeutics (Pakistan) sowie der Quaid-i-Azam-Universität in Islamabad, Pakistan, zusammen. Es handelt sich also nicht um eine Studie einer einzelnen Universität; die einzige direkt genannte Universität ist die
Quaid-i-Azam-Universität. Es ist außerdem wichtig, den von den Autoren offengelegten Interessenkonflikt zu berücksichtigen: Mehrere Autoren waren bei den Unternehmen R3 Medical Research/R3 Stem Cell und verbundenen Organisationen tätig.
Was wurde untersucht?
Die Autoren analysierten 13 Studien zur Anwendung mesenchymaler Stamm-/Stromazellen bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Sie bewerteten Veränderungen des HbA1c-Werts, des Insulinbedarfs, des Nüchternblutzuckers und des C-Peptids sowie die Sicherheit der Therapie.
Die Metaanalyse ergab statistisch signifikante Veränderungen des HbA1c-Werts und des Insulinbedarfs im Vergleich zum Ausgangswert, während die Veränderungen des Nüchternblutzuckers und des C-Peptids keine statistische Signifikanz erreichten. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die MSC-Therapie bei beiden Diabetes-Typen eine potenziell positive Wirkung zeigt, diese Ergebnisse jedoch nicht als Beweis dafür interpretiert werden sollten, dass MSCs eine etablierte Behandlung für Diabetes darstellen.
Zeitschrift: Frontiers in Endocrinology
Jahr: 2024
Art: Systematische Übersicht + Metaanalyse.
