Therapie mit mesenchymalen Stammzellen bei der Parkinson-Krankheit: Geschichte und Perspektiven
Wo wurde die Arbeit durchgeführt?
Die Autoren vertraten mehrere wissenschaftliche Einrichtungen in Brasilien, darunter Abteilungen der Federal University of Triângulo Mineiro (UFTM), des Nanocell Institute, der Medizinischen Fakultät von São José do Rio Preto, des National Institute of Science and Technology for Regenerative Medicine sowie des Minas Gerais Network for Tissue Engineering and Cell Therapy.
Was wurde untersucht?
Die Autoren analysierten mehr als zehn Jahre Forschung zu mesenchymalen Stammzellen (MSC) bei der Parkinson-Krankheit – verschiedene Methoden, präklinische Tierversuche und die vorliegenden klinischen Studien. Besonderes Augenmerk wurde auf die potenziellen Eigenschaften der MSC gelegt: ihre Differenzierungsfähigkeit, ihre Migrationsfähigkeit und ihre Fähigkeit zur Freisetzung biologisch aktiver Moleküle.
Als Ergebnis der Übersicht stellen die Autoren fest, dass die Ergebnisse von Tierversuchen und einigen klinischen Studien auf die potenzielle Fähigkeit von MSC hinweisen, Prozesse der
Neuroregeneration zu unterstützen und möglicherweise den Verlauf der Parkinson-Krankheit zu beeinflussen. Sie betonen jedoch ausdrücklich, dass zur Bestätigung der klinischen Anwendbarkeit weitere Untersuchungen erforderlich sind.
Zeitschrift: The Neurologist
Jahr: 2018
Autoren: Daniel Mendes Filho, Patrícia D. C. Ribeiro, Lucas F. Oliveira, Diógenes R. M. de Paula, Vanessa Capuano, Thaís S. F. de Assunção, Valdo J. D. da Silva.
